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Die Halsschlagader ist die grosse Arterie, die die Versorgung
des Kopfes mit sauerstoffreichem Blut sicherstellt. Sie zweigt
sich in zwei kräftige Aeste auf. Der eine Ast ist die
sogenannte Carotis interna (innere
Halsschlagader), die das Blut zum Gehirn führt. Der andere
Ast ist die Carotis externa (äussere
Halsschlagader), die den übrigen Teil des Kopfes mit
Blut versorgt.
Als Stenose bezeichnet man eine
Einengung eines Blutgefässes, wodurch es zu einer Minderversorgung
im Versorgungsgebiet kommt. Diese Verengung kann auch aus
lockerem Material bestehen. Dieses Material kann abgelöst
werden und in die Peripherie verschleppt werden, wo es dann
zur Verstopfung von kleineren Arterien kommt. Dadurch kann
es zu einem Hirnschlag kommen.
Bei hochgradiger Verengung der inneren Halsschlagader muss
diese operativ angegangen werden. Glücklicherweise befindet
sich die enge Stelle praktisch immer an der Aufzweigung der
Halsschlagader, welche operativ sehr gut erreicht werden kann. 
Bei der Operation wird durch einen Längsschnitt an der
entsprechenden Halsseite die Halsschlagader und die zwei Hauptäste
freigelegt. Vor und nach der verengten Stelle wird die Halsschlagader
abgeklemmt, hierauf längs eröffnet, dann ein sogenannter
Shunt (ein spezielles Plastikröhrchen,
durch welches das Blut während der Operation zum Hirn
fliessen kann) eingelegt. Durch die Anwendung des Shunts wird
das Risiko eines Hirnschlages während der Operation auf
ein Minimum reduziert.
Nun wird die sogenannte Ausschälplastik
durchgeführt, die darin besteht, dass das Material, welches
die Verengung bewirkt, sorgfältig entfernt wird. Um ein
erneutes Auftreten einer Stenose möglichst zu verhindern,
wird hierauf eine sogenannte Streifenplastik
in die eröffnete Wand eingenäht, wodurch das Gefäss
an dieser Stelle weiter wird.
Bevor die Naht abgeschlossen ist, wird das Röhrchen
entfernt. Die Ueberwachung nach der Operation erfolgt auf
der Intensivabteilung. Bei optimalem Verlauf kann der Patient
4 bis 5 Tage danach das Spital verlassen.
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