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Die Gefässchirurgie befasst sich mit den Operationen
an den Blutgefässen. Das Gefässsystem besteht aus
den sogenannten Arterien (Schlagadern)
sowie den sogenannten Venen (Blutadern).
Als Arterien werden die Gefässe
bezeichnet, die das sauerstoffreiche Blut vom Herz zu den
einzelnen Organen führen. Diese Gefässe sind relativ
dickwandig. Als Venen werden die
Gefässe bezeichnet, die das Blut aus der Peripherie wieder
zum Herz zurückführen. Sie sind wesentlich dünnwandiger,
als die Arterien.
Durch Alterungsprozesse, Bewegungsarmut sowie Nikotinmissbrauch
kann es zur Verengung der Arterien bis hin zum Verschluss
kommen, was die entsprechende Minderdurchblutung des Erfolgsorgans
zur Folge hat. Am häufigsten sind die Beine betroffen,
was als peripher-arterielle Verschlusskrankheit
bezeichnet wird. Anfangs kommt es zur sogenannten Schaufensterkrankheit
(Claudicatio intermittens), d.h.
es treten Wadenkrämpfe nach einer bestimmten Gehstrecke
auf, welche zum Stillstehen zwingen. Bei Zunahme der Erkrankung
kommt es zu Ruheschmerzen, als letzte Stufe kommt es zum Absterben
des betroffenen Gliedes (sogenannter "Greisenbrand"
resp. "Raucherbein"). Bei den Venen sind die sogenannten
Krampfadern (Varizen) zu
erwähnen, bei diesem Krankheitsbild bestehen krankhaft
erweiterte oberflächliche Venen im Bereich der Beine.
Unbehandelt kann diese Krankheit durch den chronischen Überdruck
zu schweren Hautveränderungen bis hin zu offenen Beinen
führen.
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